Dernière mise à jour : 01.07.2002

 

Schlag gegen Internet-Kinderporno in Großbritannien: 2000 Namen bekannt

London (dpa) - Den britischen Behörden sind etwa 2000 der Kinderpornografie im Internet verdächtige Personen gemeldet worden. Die amerikanische Bundespolizei FBI habe ihnen die Namen übergeben, berichteten heute britische Zeitungen. Ihre Identität sei über Kreditkarten-Angaben ermittelt worden. Wegen bisher nicht ausreichender technologischer Kapazitäten bei der britischen Polizei könne aber nicht gegen alle Verdächtigen vorgegangen werden. Die Polizei hatte am Montagabend nach einem landesweiten Schlag gegen die Internet-Pornografie die Festnahme von 36 Personen bekannt gegeben. Dabei habe es sich laut BBC aber nur "um die Spitze des Eisbergs" gehandelt. Nach dem FBI-Hinweis waren 43 Häuser und Wohnungen durchsucht worden. Bei der Aktion wurden mehr als 30 Computer sowie umfangreiches Disketten-und Videomaterial beschlagnahmt. Das Alter der Festgenommenen wurde mit zwischen 24 und 65 Jahren angegeben. Auf den in den USA registrierten Bezahl-Webseiten seien "horrende Bilder" sexuellen Missbrauchs von Kindern gezeigt worden, die nicht älter als fünf Jahre waren, teilte die Polizei mit.

Ex Portail E110, 22.05.02

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