Freiburg/Stuttgart (ddp). Der Mord an der 13-jährigen Mirjam aus dem südbadischen Auggen ist aufgeklärt. Knapp drei Wochen nach dem Verbrechen wurde am Dienstagnachmittag ein 31-jähriger Mann aus Auggen als mutmaßlicher Täter festgenommen, wie die Polizei heute in Freiburg mitteilte. Er habe die Tat gestanden. Der Mann sei aufgrund eines DNA-Abgleichs überführt worden. Das DNA-Material des Täters war am Opfer und am Tatort gefunden und bereits analysiert worden. Gegen den Mann wurde inzwischen Haftbefehl erlassen.
Die 13-jährige Schülerin war am 20. April in der Nähe ihres Schulwegs tot in einem Gebüsch gefunden worden. Sie wurde laut Obduktionsergebnis erdrosselt, aber nicht sexuell missbraucht. Ihre Leiche fanden Beamte nahe einer Kiesgrube.
Der 31-Jährige war eine von rund 600 Personen, die die Ermittler nach der Tat entlang dem Schulweg des Opfers befragt hatten. Dabei habe er sich durch widersprüchliche Angaben verdächtig gemacht.
Das Motiv für die Tat sei unklar, betonten Polizei und Staatsanwaltschaft. Der Tatverdächtige habe das Opfer «vermutlich nicht gekannt», sagte der Leitende Oberstaatsanwalt Peter Häberle. Es handele sich wohl um eine «Zufallstat». Der Mann habe zwar seinem Opfer aufgelauert. Es hätte aber vermutlich auch ein anderes Mädchen treffen können, sagten die Ermittler.
Ein sexueller Hintergrund für die Tat des ledigen, bislang unbescholtenen 31-Jährigen sei «unwahrscheinlich, aber nicht auszuschließen». Eine psychische oder körperliche Erkrankung liege bei ihm offenbar nicht vor.
Der Mann wohnte den Angaben zufolge erst seit einem Jahr in Auggenund arbeitete im nahe gelegenen Neuenburg. Mit seinem Motorroller sei er auf dem Verbindungsweg der Orte, der auch der Schulweg des Opfers war, zur Arbeit gefahren, auch nach der Tat. Seine Arbeitskollegen hätten nichts Auffälliges bemerkt. Als der 31-Jährige von der Polizei in seiner Wohnung festgenommen wurde, habe er keinen Widerstand geleistet und sich «kooperativ verhalten».
Der baden-württembergische Innenminister Heribert Rech (CDU) zeigte sich erleichtert über die «schnelle Festnahme». Gleichzeitig dankte er der 60-köpfigen Sonderkommission, die rund 600 Hinweisen nachgegangen war. Insgesamt hatten die Ermittler rund 1700 Personen befragt oder vernommen. Die Polizei hatte auch einen Massengentest erwogen.
Dieser Fall zeige erneut, wie wichtig die DNA-Analyse inzwischen für die Aufklärung von Straftaten sei, sagte Rech in Stuttgart. Der genetische Fingerabdruck sei seit der Einführung der DNA-Analyse-Datei im Jahr 1989 zu einem verlässlichen und unverzichtbaren Mittel der Strafverfolgung geworden. Bis heute hätten in Baden-Württemberg rund 4400 Delikte, darunter eine Vielzahl schwerster Straftaten, mit Hilfe der DNA-Analyse geklärt werden können.
09.05.2007 Sab, E110.de
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Un individu, faisant partie des personnes interrogées par les enquêteurs a attiré l'attention de ceux-ci par ses bafouillements. Il a reconnu avoir étranglé la jeune écolière de 13 ans sans lui avoir fait subir de vilences sexuelles. C'est, une fois de plus, le recours à l'analyse de l'ADN qui a permis cette arestation aussi rapidement.
Il empruntait le même chemin pour aller à son travail que Myriam pour aller à l'école et n'habite la région que depuis une année. Il ne paraît pas souffrir de pathologie psychique.
Trad de l'essentiel par FREDI