1962 wurde die 13-jährige Lydia Schürmann bei Bielefeld ermordet. Der Fall wurde nie aufgeklärt. Nun aber hat die Kripo eine neue Spur. Lydia Schürman war 1962 nach einem Streit mit ihrer Mutter von zu Hause weggelaufen und per Anhalter zur holländischen Grenze, nach Elmpt, gefahren. Vermutlich hat sie sich von dort dann wieder auf den Heimweg gemacht. Zu Hause ist sie aber nicht angekommen. Im August 1962 wurde dann in einem Wald bei Bielefeld ihre Leiche gefunden. Selbst eine Ausstrahlung des Falls in XY 1968 brachte die Polizei nicht weiter. Nun aber meldete sich ein Mann mit einem anonymen Schreiben bei der Kripo und behauptet, der Täter zu sein. Er schreibt, dass er die Tat nie vergessen habe. Er habe sich immer stellen wollen, es aber nie geschafft. Das Schreiben endet mit den Worten: "Was soll ich tun, nach all den Jahren?".Die Kripo schätzt das Schreiben als authentisch ein. Alles deutet darauf hin, dass den Verfasser das Gewissen drückt, und dass er sich jemandem anvertrauen möchte. Die Ermittler möchten ihn daher ermutigen, sich der Verantwortung zu stellen und zur Polizei zu gehen - zweifellos die einzige Möglichkeit, mit sich selbst ins Reine zu kommen.
Ermittlungsfrage:
Die Kripo möchte wissen, ob jemand die Handschriften auf dem Briefumschlag oder dem Brief wieder erkennt. Auffällig auf dem Briefumschlag ist unter anderem die Schreibweise des kleinen Buchstabens "l".Kurz nach dem ersten Brief erhielt die Kripo in Bielefeld einen zweiten Brief zu diesem Fall. Einiges spricht dafür, dass er von einem anderen Verfasser stammt. Doch zwischen den beiden Briefen muss es einen Zusammenhang geben. In diesem zweiten Brief behauptet jemand, der Polizei weiterhelfen zu können, falls das Verbrechen noch nicht geklärt sei. Allerdings ist auch dieser Brief anonym. Die Polizei bittet den Verfasser, sich zu melden. Vielleicht erkennt auch bei diesem Brief jemand die Schrift wieder.
Belohnung: Für Hinweise, die zur Aufklärung des Verbrechens führen, ist eine Belohnung von 1.500 Euro ausgesetzt
Zuständig: Kripo Bielefeld, Telefon + 49 (0)521 54 50


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En 1962, Lydia Schürmann, 13 ans, des environs de Bielefeld a été retrouvée assassinée. L'auteur du meurtre n'a jamais été identifié.
45 ans plus tard, la police reçoit une lettre anonyme, manuscrite, lui offrant une aide dans la résolution de ce
cas !
La police prie l'auteur de la lettre anonyme de se faire connaître et en appelle à des témoins: Qui reconnaît cette écriture (particulière par le "i" minuscule utilisé dans les mots écrits en majuscules)?
Une récompense de 1500 Euros est promise à la personne qui permettra de remonter au meurtrier.
Trad. de l'essentiel par FREDI