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Neue Suchaktion nach seit sieben Jahren vermisstem Mädchen erfolglos 07/04/2006
Wiesbaden (ddp-hes). Das Schicksal der vor knapp sieben Jahren verschwundenen 13-jährigen Melanie Frank aus Wiesbaden bleibt weiter ungeklärt. Eine neue Suchaktion nach dem Mädchen ging heute erfolglos zu Ende. Mit vier Leichenspürhunden hatten Polizeibeamte eine Brachfläche in der Nähe von Melanies Wohnhaus abgesucht. Die Aktion habe jedoch keine neuen Erkenntnisse zum Verbleib des Mädchens gebracht, sagte ein Sprecher des Hessischen Landeskriminalamtes (LKA) am Nachmittag.
Die etwa 150 mal 30 Meter große Brachfläche liegt im Stadtteil Klarenthal, nur 400 Meter Luftlinie entfernt von Melanies früherer Wohnung. Am Dienstag war das dicht bewachsene Areal zunächst gerodet worden, um es dann mit den Spürhunden absuchen zu können.
Bereits nach Melanies Verschwinden 1999 hatte es in Klarenthal umfangreiche Suchaktionen gegeben. Auslöser für die neue Maßnahme der Polizei waren Beobachtungen einer ehemaligen Anwohnerin wenige Wochen vor dem Verschwinden des Mädchens. Die Frau hatte die 13-Jährige in Klarenthal zusammen mit einem etwa 40 bis 50 Jahre alten Mann, der blaue Arbeitskleidung trug, auf einer Treppe sitzen sehen.
Wer der Mann war, konnte bisher nicht ermittelt werden. Obwohl inzwischen fast sieben Jahre vergangen sind, hofft die Polizei noch Zeugen zu finden, die Melanie am Tag ihres Verschwindens möglicherweise in Begleitung dieses oder eines anderen Mannes gesehen haben.
Die 13-Jährige war am Abend des 16. Juni 1999 von ihrer Mutter zu einem Zigarettenautomaten geschickt worden und nicht mehr nach Hause gekommen. Zeugen hatten das Mädchen noch eine halbe Stunde nach dem Verlassen des Elternhauses in dessen unmittelbarer Nähe gesehen. Ihren Aussagen zufolge wirkte die 13-Jährige, als ob sie auf jemanden warte.
06.04.2006 Sab
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Malgré l'engagement de chiens renifleurs de cadavres, la nouvelle recherche de Mélanie Frank lancée ce mois d'avril est restée sans réponse. Le destin de cette jeune fille, disparue de Wiesbaden il y a 7 ans reste toujours un mystère.
Cette recherche a été lancée suite aux déclarations d'une ancienne voisine de la famille de Mélanie, qui prétend avoir vu la jeune fille, peu avant sa disparition, assise sur un escalier en compagnie d'un homme de 40-50 ans, vêtu d'un bleu de travail .
On ne sait toujours pas qui serait cet homme, mais la police espère recevoir encore des témoignages, malgré le temps qui passe.
Trad. de FREDI
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Seit sieben Jahren vermisst
Polizei startet neue Suchaktion nach Melanie Frank 04/04/2006
Wiesbaden (ddp-hes). Fast sieben Jahre nach dem Verschwinden der 13-jährigen Melanie Frank aus Wiesbaden-Klarenthal hofft die Polizei mit einer neuen Suchaktion das Schicksal des Mädchens zu klären. Am Dienstag begann die Polizei mit den Vorbereitungen für die Aktion. Rund 400 Meter entfernt von Melanies Wohnhaus sollte nach Angaben der Staatsanwaltschaft Wiesbaden ein dicht bewachsenes Brachgelände gerodet werden, um es am Donnerstag mit Leichenspürhunden absuchen zu können.
Bereits nach dem Verschwinden von Melanie 1999 hatte es im Stadtteil Klarenthal umfangreiche Suchaktionen gegeben. Auslöser für die neue Maßnahme ist eine Beobachtung, die eine frühere Anwohnerin wenige Wochen vor Melanies Verschwinden gemacht hatte. Die Frau hatte die 13-Jährige in Klarenthal zusammen mit einem unbekannten, etwa 40 bis 50 Jahre alten Mann, der blaue Arbeitskleidung trug, auf einer Treppe sitzen sehen.
Die Ermittler hoffen jetzt, Zeugen zu finden, die Melanie am Tag ihres Verschwindens möglicherweise in Begleitung dieses oder eines anderen Mannes gesehen haben. Seit dem Verschwinden der 13-Jährigen hat die Polizei bereits 370 Personen aus dem persönlichen und schulischen Umfeld des Mädchens befragt.
Die 13-Jährige war am Abend des 16. Juni 1999 von ihrer Mutter zu einem Zigarettenautomaten geschickt worden und nicht mehr nach Hause gekommen. Zeugen hatten das Mädchen noch eine halbe Stunde nach dem Verlassen des Elternhauses in dessen unmittelbarer Nähe gesehen. Ihren Aussagen zufolge wirkte die 13-Jährige, als ob sie auf jemanden warte.
E110.de. 04.04.2006
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In Wiesbaden verschwindet ein 13-jähriges Mädchen
spurlos. Fünfeinhalb Jahre später rollt die Kripo
den Fall neu auf.
Am Abend
des 16. Juni 1999 verschwand im Wiesbadener Stadtteil
Klarenthal die damals 13-jährige Melanie Frank.
Die flächendeckende
Suche durch die Polizei blieb erfolglos. Die Kripo geht von
einem Gewaltverbrechen aus.
Ab November 2003 wurde der Fall durch das LKA in Wiesbaden
noch einmal neu aufgerollt. Daraus ergab sich eine Neubewertung
der Zeugenaussagen. So will ein Ehepaar Melanie nach ihrem
Verschwinden, gegen 21.00 Uhr, noch einmal gesehen haben.
Möglicherweise hat das Mädchen auf jemanden gewartet.
Zudem gibt es einen Hinweis darauf, dass Melanie möglicherweise
einen Freund hatte, über den sie nicht gesprochen hat.
Ermittlungsfragen:
Auf wen könnte Melanie an diesem Abend gewartet haben?
Wer kann Hinweise geben, ob Melanie persönliche Kontakte
zu Bewohnern der Graf-von-Galen-Straße und Hermann-Brill-Straße
in Wiesbaden hatte?
Personenbeschreibung:
Als Melanie 1999 verschwand, war sie etwa 1,60 Meter groß.
Melanie hat blonde, schulterlange Haare und graugrüne
Augen.
Bekleidet war sie mit einem grünen T-Shirt (Motiv: Baseballspieler),
schwarzen Jeans, weißen Socken und schwarz-weißen
Turnschuhen der Marke "Kangoroo". Sie trug eine
große, gelb-ockerfarbene Armbanduhr. Sie hat eine Zahnlücke
zwischen den vorderen Schneidezähnen sowie ein Muttermal
im Gesicht.
Belohnung:
Für Hinweise, die zur Aufklärung des Falls führen,
ist eine Belohnung von 2.500 Euro ausgesetzt.
Zuständig:
LKA Wiesbaden, Telefon (0611) 83 83 83
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