Hannover (ddp). Im Fall der seit Anfang September vermissten achtjährigen Jenisa aus Hannover ist der zunächst Tatverdächtige heute aus der Untersuchungshaft entlassen worden. Der Mann saß der Staatsanwaltschaft Hannover zufolge seit Mitte September wegen Totschlagsverdachts im Gefängnis. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft konnte bei der kriminaltechnischen Untersuchung unter anderem im Wagen des Tatverdächtigen lediglich eine einzelne Körperschuppe von Jenisa gefunden werden. Auch in der Wohnung des 37-Jährigen und an der sichergestellten Kleidung des Mädchens sei das Spurenaufkommen gering gewesen.
Der Mann war unter Tatverdacht geraten, weil er der Polizei ein Alibi angegeben hatte, das sich bei Überprüfungen nicht bestätigt hatte. Ein Zeuge hatte ihn am selben Tag in der weiteren Umgebung der Autobahnauffahrt gesehen, an der Kleidung des Mädchens abgelegt wurde. Zudem hatte er bei der Polizei falsche Angaben über sein Auto gemacht.
Jenisa ist seit dem 7. September verschwunden, als sie ihre Tante in einer Hochhaussiedlung in Hannover besuchen wollte. Die Polizei geht davon aus, dass Jenisa einem Verbrechen zum Opfer gefallen ist.
29.10.2007 SR, E110.de
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Les analyses criminologiques n'ont pas donné des résultats suffisants pour incriminer le prévenu, en préventive depuis la mi-septembre.
Trad. de FREDI
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