Madrid - In den Fall der verschwundenen Madeleine McCann kommt Bewegung: Der spanische Journalist Antonio Toscano hat der Zeitung „El Mundo“ versichert, die Identität des mutmaßlichen Entführers der Vierjährigen zu kennen. Demnach handelt es sich um einen Mann, der bereits für Kindesmissbrauch vorbestraft ist (in einem anderen Land der Europäischen Union) und der vermutlich für eine internationale Kinderschänderbande auf EU-Ebene arbeitet. Angeblich wurde der Mann eine Woche vor der Tat in der Schwulenbar „Bar Arny“ in Sevilla gesehen, wo er einer anderen Person gesagt haben soll, er werde zur Algarve fahren, um dort Freunde zu besuchen. Die Bar ist in Spanien einschlägig bekannt: 1996 waren prominente Gäste des Etablissements in Kinderprostitution verwickelt.
„Die kleine Maddie war kein Zufall“, zitiert ihn die Zeitung. „Sie wurde lange vor ihrem Verschwinden ausgewählt, vermutlich in Großbritannien.“ Seiner Theorie nach handelt es sich um eine Auftragsentführung, für die ein gut betuchter Kinderschänder mehr bezahlt haben soll als die ausgesetzte Belohnung (vier Millionen Euro). Beweise für diese Behauptungen gibt es allerdings nicht. Die portugiesische Polizei hat auf Anfrage von El Mundo erklärt, Toscano nicht vernehmen zu können. „Wir sind nicht befugt, seine Anreise zu organisieren", sagte Polizeisprecher Olegario Sousa dem Blatt. „Entweder sorgt die Familie dafür oder wir können nichts machen.“
Auf Bitte der portugiesischen Beamten trifft sich nun die spanische Policia Nacional mit dem Reporter, um in den nächsten Tagen die ihm vorliegenden Hinweise und Spuren zu erfassen. Die Sprecherin der Familie McCann, Clarence Mitchell, hat den Journalisten gebeten, sein Material der Polizei in Portugal zur Verfügung zu stellen. „Wenn er der Familie helfen will und einen Namen hat, dann soll er die portugiesische Polizei anrufen und ihr den geben“, sagte sie. Toscano hat unterdessen weitere Details nachgelegt. Demnach handelt es sich bei Madeleines Entführer um einen 1,70 bis 1,80 Meter großen, braungebrannten Mann, der in der Tatnacht im Ocean Club von Praia de Luz mit einem Kind auf dem Arm gesehen wurde – und er soll mindestens zwei Komplizen gehabt haben
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Un journaliste espagnol, Antonio Toscano, a affirmé, dans les colonnes d'El Mundo, connaître l'identité du kidnappeur de Madeleine. Cet homme, mesurant entre 170 et 180 cm, à la peau basanée, aurait déjà été arrêté pour abus d'enfants et travaillerait pour un réseau dans l'union européenne. Une semaine avant le rapt, il aurait été vu à Séville, dans un bar louche, le Bar Arny, où des gens bien placés ont été mêlés à de la prostitution enfantine. Il y aurait affirmé son intention de se rendre en Algarve.
La nuit de l'enlèvement, i aurait été vu à "L'Ocean Club" de Praia de Luz, avec un enfant dans les bras.
Ce journaliste prétend que Madeleine n'a pas été enlevée par hasard, qu'elle a été choisie depuis longtemps, peut-être même lorsqu'elle était encore en Grande Bretagne et qu'il s'agit d'un enlèvement commandité, pour lequel un pédocriminel chevronné serait payé bien plus que la somme mise en jeu pour retrouver Madeleine.De plus, il aurait travaillé avec deux complices.
La police portugaise affirme qu'elle ne peut entendre le journaliste, qu'elle ne peut le suivre dans ses voyages. Si quelque chose peut être fait, c'est uniquement par les parents de la fillette (!), nous, on peut rien faire (!)
Il n'y a, cependant aucune preuve de ce qu'avance ce journaliste. La police espagnole va le rencontrer.
Trad. de FREDI