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Hamburg (ddp).
Das Schicksal eines seit sechs Jahren in Hamburg vermissten
türkischen Mädchens ist weiter ungewiss. Nachdem
die Polizei den Fall der 1999 spurlos verschwundenen zehnjährigen
Hilal überraschend als aufgeklärt bezeichnet hatte,
wurde eine für den gestrigen Nachmittag angesetzte Pressekonferenz
«aus aktuellem Anlass» kurzerhand wieder abgesagt.
Der 31-jährige Tatverdächtige, der das Mädchen
missbraucht und getötet haben wollte, habe am Mittag
sein Geständnis widerrufen, teilte eine Polizeisprecherin
mit.
Auch die Suchmaßnahmen
von Kripospezialisten an mehreren vom Tatverdächtigen
genannten Orten seien bislang erfolglos geblieben. Weitere
Angaben wollte die Polizei aus ermittlungstaktischen Gründen
vorerst nicht machen.
Die damals zehnjährige
Hilal ist seit dem 27. Januar 1999 spurlos verschwunden. Die
Viertklässlerin war mittags nicht zurückgekehrt,
als sie 100 Meter von der elterlichen Wohnung entfernt ein
Einkaufszentrum besuchte. Auf der Suche nach dem Mädchen
hatte die Sonderkommission «Morgenland» der Hamburger
Kripo ihre Ermittlungen auch international bis in die Türkei
ausgedehnt. Dies hatte ebenso wenig zum Erfolg geführt
wie mehrfache Mithilfeersuchen in TV-Sendungen.
Anlass für
die jetzige Aktion der Polizei war die Aussage eines verurteilten
Kinderschänders, der seit Oktober 2000 in der Psychiatrie
des Hamburger Klinikums Nord sitzt. Er soll einem Pfleger
des Maßregelvollzugs gestanden haben, das Kind missbraucht,
getötet und die Leiche versteckt zu haben.
29.04.2005
Ster, aus E110.de
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Alors
que le dossier était considéré comme
réglé par la police de Hamburg, celle-ci a annoncé,
lors d'une conférence de presse, que son présumé
meurtrier, qui l'aurait violée puis tuée, a
retiré ses aveux.
Les endroits
que la police a fouillé pour retrouver le corps de
Hilal, sur les indications du prévenu, n'ont rien donné,
comme n'avaient rien donné les recherches jusqu'en
Turquie.
La nouvelle
action est motivés par les aveux d'un criminel sur
enfants qui se trouve en psychiatrie à Hambourg, et
qui affirme avoir violé, tué l'enfant et caché
son cadavre.
Trad.
de FREDI
d. de
FREDI
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